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Strategien gegen ungewolltes Chaos
#1
Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige hier bin, die schon verschiedene Strategien überlegt und getestet hat, um nicht im Chaos unterzugehen oder zu verzweifeln.
Oder auch, um immer wiederkehrende Vorgänge effektiver zu gestalten und gängige Zeitfresser (wie z.B. die Suche nach Dingen) auszuhungern.
Teilweise mit Erfolg, teilweise eher nicht oder nur vorübergehend. Und bei einigen Sachen bin ich noch unsicher, ob die beinahe Zwanghaftigkeit, mit der ich manche Strategien anwende, nicht schon wieder einschränkend sind...

Gut funktioniert z.B., dass ich meinen Wohnungsschlüssel immer beim Hereinkommen direkt innen an die Türklinke hänge.
So hat er einen festen Platz und ich greife dran, wenn ich die Wohnung verlassen will. (Wenn der Schlüssel da ausnahmsweise nicht hängt, wenn ich weg muss und ich ihn nicht direkt finde, werde ich "wahnsinnig" und kann u.U. echt regelrecht ausrasten. Aber das passiert nur noch selten)

Auch gut funktioniert die "Steuerschublade":
Alles, was steuerrelevant sein kann, kommt da hinein. Auch Online Rechnungen versuche ich immer sofort auszudrucken und da hinein zu legen, damit ich sie später nicht vergesse (denn: aus den Augen aus dem Sinn).
Im PC habe ich vorsichtshalber aber auch noch mal einen entsprechenden Ordner. Nur für den Fall...

Ansonsten fällt es mir aber unglaublich schwer, meinen PC sinnvoll "in Ordnung" zu halten. Obwohl ich schon wirklich bemüht bin, eindeutige Dateinamen und sinnvolle Verzeichnisstrukturen anzulegen.
Hat da jemand noch gute Ideen? Also zur Ordnung im PC?

Wie gut könnt ihr Dinge wegwerfen? Oder vielmehr: Wie trennt ihr euch von Dingen?
Also Klamotten, die ihr eigentlich nicht tragt? Alte Zeitschriften, die ihr unbedingt noch lesen wolltet, ihr aber nach 3 Monaten oder zwei Jahren ahnt, dass ihr sie doch nun wirklich nicht mehr lesen werdet. (Viel zu viele) offene Tabs im Browser, weil da iiiirgendwann mal was Interessantes war?

Für letzteres nutze ich seit einiger Zeit eine firefox Erweiterung (OneTab). Da speichere ich gelegentlich offene Tabs ab bzw. lege sie zur späteren Verwendung dort ab, statt gleich ein Lesezeichen zu machen. Manchmal klappt es sogar, einige davon später zu löschen, wenn ich merke, dass ich den Inhalt nicht wirklich vermisse oder brauche...

Wie kommt ihr beim Aufräumen und Putzen (besser) klar:
Abwarten, was euch "anspringt" und dann mal hier mal dort ein bisschen was machen? Wartet ihr, bis keine sauberen Teller mehr da sind, ehe ihr spült? Oder so ähnlich...
Oder hilft es euch eher, nach einem mehr oder weniger festgelegten Plan zu arbeiten?
Raumweise oder in bestimmten Zeitabständen oder was immer..

Mich würde interessieren, welche Dinge euch in diesen Bereichen schwer fallen und/oder, welchen hilfreichen Umgang ihr im Laufe der Zeit entwickelt habt, um mit alltäglichen Stolperfallen besser zurecht zu kommen!

Manchmal hilft es einfach, mal von anderen Ideen zu lesen und sich inspirieren zu lassen.
Und manchmal sind es gerade die einfachsten Tricks oder Ideen, auf die man von selbst nicht kommt!

Bin gespannt! Smile
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  • Revil O, Gretchen
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#2
Abwasch ist grausamm!! Die beste Methode für mich ist, sofort nach dem Gebrauch aufzuwaschen spart eine Menge Zeit. Stehen z.B. die Töpfe erstmal 1-2 Stunden, sind die Essensreste fest geworden & müssen oft eingeweicht werden, um richtig sauber zu werden.

Kleidung die schon länger ungetragen im Schrank liegt, kommt im Frühjahr oder Herbst in die Kleiderspende. Außerdem habe ich extra einen Mini Schrank, da ich eh immer dasselbe trage.

PC hab ich nicht mehr, nutze nur noch Handy oder Tablet, da kann ich nicht so viele Seiten öffnen.

Als Mutter von 7 Kindern muss man beizeiten den Haushalt planen,, sonst geht man unter. Habe mir so vor Jahren schon angewöhnt tgl. ein Zimmer zu putzen, hat den Vorteil sich in Ruhe auf den Raum zu konzentrieren & am Wochenende nicht in Arbeit zu versinken.
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  • Emely, marie, Gretchen, Romina
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#3
Ein Thread, zu dem ich längst etwas beisteuern wollte, aber den ich typischerweise dann doch aus dem Blick verlor...hüstel.. Lol


> Die erste persönliche Strategie, die mir sofort einfällt und für mich persönlich die wertvollste und erfolgreichste ist, um nicht ständig zu suchen oder aber mir Nerven und Geld zu sparen ist, dass ich sämtliche relevante Schlüssel immer bei mir habe und diese an einer stabilen Schlüsselkette aus dem Baumarkt an einer Gürtelschlaufe meiner Jeans befestigt habe! Smile



Häufig höre ich von Menschen aus dem Umfeld oder insbesondere auch am Arbeitsplatz ein ungläubiges Staunen, weil ich soo viele Schlüssel mit mir rumtrage, bzw. wird zuweilen mir versichert, dass es eine gute Sache sei, aber eben nicht für jeden so wichtig und machbar.


Ist ja auch sicher richtig, aaaber nicht nur einmal sah ich im Laufe der Jahre schon am gleichen oder einen der darauffolgenden Tage, die selben Personen ihren Schlüssel suchen, den sie am Arbeitsplatz nun mal benötigen, um bestimmte Räume betreten zu können.

Sie ließen ihn dann irgendwo auf dem Tisch oder sonstwo liegen und fanden sie nicht auf Anhieb oder aber sie baten mich oder Kollegen dann, ihnen den Raum aufzuschließen, in dem sich ihr Schlüsselbund vermutlich befand, weil sie dann die Tür hinter sich zugezogen und somit ausgeperrt hatten..... Lol

Nun ja, mein persönlicher Eindruck ist sowieso, dass sich gewisse Betroffene gehäuft in bestimmten Arbeitsbereichen tummeln, aber wer weiß das schon so genau. Crazy
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#4
Ich habe auch einen dicken Schlüsselbund, wo alle Schlüssel dran sind außer der Schlüsselkarte, aber die ist immer in meinem Auto.
Morgens laufe ich immer die gleichen Wege, um nichts zu vergessen und versuche bestimmte Handgriffe täglich zu wiederholen. Dank Corona bin ich etwas aus dem Tritt und schwupp vergesse ich dauernd etwas, sogar mein HandyLol
Für einen aufgeräumten Schreibtisch habe ich nur eine Strategie: Nicht benutzen Tomaten Schalk Ansonsten hat bislang noch nichts gewirkt. Einen Vorteil hat es alle paar Monate/Jahre mal einen Versuch zu wagen: Man kann viele Dinge ins Altpapier schmeißen Crazy

Die beste Strategie ist eigentlich, es sofort zu erledigen, aber leider klappt das immer eine Weile und plötzlich ist wieder alles wie vorher.
Lol
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#5
Eine weitere Strategie zur Chaos-Beseitigung, die ich vor Jahren mal von anderen ADS Betroffenen übernahm und die mir besonders in sehr antriebsarmen Zeiten hilft, ist die "Wecker-Methode".

Also 15 min aufräumen/unangenehme Aufgaben angehen und dann jeweils 15 min oder beliebig länger etwas angenehmeres als Belohnung tun oder eben gar nichts weiter tun. Smile

Ich staune immer wieder, was in diesen 15 min alles geschafft werden kann.
Die Zeiten sind beliebig austauschbar/variabel. Wichtig ist nur, dass man die richtige Zeitspanne für sich persönlich findet und überhaupt etwas macht.

In einem anderen Thread schrieb ich auch schon einmal, dass mir persönlich Fotos "vorher" und "nachher" helfen, um zu sehen, dass ich und was ich tatsächlich geschafft habe.
Das sind Momentaufnahmen per Smartphone und werden dann jeweils wieder gelöscht.
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#6
Bei mir hat jeder Gegenstand einen festen Platz. Den Schlüssel z.B. hänge ich immer von innen ins Schloss, so sehe ich ihn immer.
Andere wichtige Gegenstände oder Ordner haben überall ihren Platz. Ich versuche immer erst überhaupt kein Chaos aufkommen
zu lassen. Leider funktioniert dies bei meinem Arbeitstisch nicht immer, aber ich arbeite daran.
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#7
(05.04.2020 13:12)Romina schrieb: Wie gut könnt ihr Dinge wegwerfen? Oder vielmehr: Wie trennt ihr euch von Dingen?
Also Klamotten, die ihr eigentlich nicht tragt? Alte Zeitschriften, die ihr unbedingt noch lesen wolltet, ihr aber nach 3 Monaten oder zwei Jahren ahnt, dass ihr sie doch nun wirklich nicht mehr lesen werdet. (Viel zu viele) offene Tabs im Browser, weil da iiiirgendwann mal was Interessantes war?

Eigentlich ziemlich schlecht. Kürzlich, also vor 2 oder 3 oder 4 Monaten kaufte ich mir ein Buch von Marie Kondo. Ich begann damit, die Kleiderschränke zu leeren und wollte dann bei den Büchern weitermachen. In der letzten Zeit habe ich gemerkt, dass ich zu radikal entsorgt habeKlatsch bzw. manches noch hätte gebrauchen können. Z.B. möchte ich gerne schwarzen Mund-Nasen-Schutz nähen. Dummerweise habe ich das schwarze Bettlaken weggeschmissen. Naja......Außerdem vermisse ich eine Hose, die eigentlich noch gut war. Ich hoffe, ich habe sie nicht entsorgt Tomaten

Trotzdem möchte ich mich gerne von vielen unserer Bücher trennen. Marie Kondo schreibt, dass man nicht Zimmer für Zimmer machen soll, sondern nach Kategorien räumen soll. Das könnte man ja mal testen.

Andererseits hilft manchmal auch, nur eine Chaosecke zu beseitigen. Wenn man Glück hat, kommt man in Schwung und macht weiter. Wenn nicht, ist es auch egal, weil man das, was man sich vorgenommen hat, geschafft hat.
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#8
Ich fahre auch am besten damit, wenn ich alle Schlüssel an einem Schlüsselbund habe. Der kommt dann immer wenn ich nach Hause komme direkt ans Schlüsselbrett. Der Geldbeutel ist immer in der Handtasche.
Das mit dem Wegwerfen geht bei mir eigentlich. Am einfachsten sind Dinge mit Ablaufdatum. Bei Zeitschriften schmeiße ich die alten Ausgaben weg, wenn neue kommen, ca. einmal im Monat, ob gelesen oder nicht.
Noch eine Strategie von mir: Statt irgend welcher anderen Pflanzen habe ich nur noch Kakteen. Die gieße ich, wenn ich daran denke. Alles andere ist bei mir kaputt gegangen, seit ich Mutter bin.
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#9
Schlüssel-Brustbeutel-Telefon. Dieser Dreier-Check ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.
Dann: Checklisten! Das ist ein Wunder-Tool.
Als erstes kamen die Konzertreisen, da habe ich JEDES Mal igend was vergessen, bis ich es satt hatte.
Ich hab mir dann eine Liste gemacht, die ich jedes Mal (!) mit einem leeren Blatt hinterlegt hab, auf dem ich dann die einzelnen Dinge abstreichen konnte.
So war es dann sogar möglich, nach Ablenkungen und Unterbrechungen wieder zur Sache zu kommen.
Leider lässt sich das restliche Leben nicht so gut in Listen packen. Jedenfalls funktioniert mein „blaues Buch“, wo die alle drin sind, nicht immer so gut wie beim Reisen.
Dafür jedoch habe ich das über die Jahre ständig optimiert.
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#10
Aus aktuellem Anlass fiel mir auf, dass mir noch dringend eine Strategie fehlte, gegen das ungewollte Chaos in meinem Rucksack.

Denn der Inhalt fliegt ja doch immer irgendwie durcheinander und ich vergesse dann, dass oder ob ich da schon Taschentuchpackungen, Kugelschreiber Kaugummis, Haarbürste etc. drin hatte und packe immer wieder neue rein etc.

Naja, was da insgesamt dann zusammenkam, als ich ihn dann komplett ausleerte, kann sich sicher jeder vorstellen!? Lol

Wenn ich dann nämlich, wie vor kurzem, einen Reise per Flugzeug mache, ist ja doch etwas relevanter, wie "vollgestopft" er ist und vor allem, was genau sich darin befindet!! Lol

Also habe ich die (für mich notwendigen) Utensilien in etwa nach "Themen" sortiert in durchsichtige Beutel gesammelt dann darin verstaut. Das funktioniert soweit ganz gut, um einen besseren Überblick zu behalten, ist aber noch nicht so endgültig kompatibel für mich musste ich feststellen. Und schön ist irgendwie auch anders..KA

Vermutlich muss langfristig doch ein anderer Rucksack mit einer besseren Aufteilung her...Smile
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#11
Wir sind dieses Jahr schon versehentlich mit einem Taschenmesser und einer Flasche Wasser im Handgepäck geflogen.
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#12
(26.08.2020 17:53)Brunhilde78 schrieb: Wir sind dieses Jahr schon versehentlich mit einem Taschenmesser und einer Flasche Wasser im Handgepäck geflogen.

Das ist bei der Kontrolle nicht gesehen worden ?
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#13
(17.05.2020 12:05)Brunhilde78 schrieb: Ich fahre auch am besten damit, wenn ich alle Schlüssel an einem Schlüsselbund habe. Der kommt dann immer wenn ich nach Hause komme direkt ans Schlüsselbrett. Der Geldbeutel ist immer in der Handtasche.
Das mit dem Wegwerfen geht bei mir eigentlich. Am einfachsten sind Dinge mit Ablaufdatum. Bei Zeitschriften schmeiße ich die alten Ausgaben weg, wenn neue kommen, ca. einmal im Monat, ob gelesen oder nicht.
Noch eine Strategie von mir: Statt irgend welcher anderen Pflanzen habe ich nur noch Kakteen. Die gieße ich, wenn ich daran denke. Alles andere ist bei mir kaputt gegangen, seit ich Mutter bin.

Ich bin seit einiger Zeit dran vieles weg zuschmeißen geht gut weil mir die Arbeit zu viel ist..ales nur Ballast
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#14
@Kannso: Nein, das ist offenbar niemandem aufgefallen. Die Trinkflasche steckte gut sichtbar seitlich am Rucksack.
@Buddha: Ich habe auch gerade das grosse Bedürfnis zu Entrümpeln.
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#15
Zu entrümpeln möchte ich auch, aber habe seit eine Weile eine Pause gemacht, weil einiges anders wichtiger ist. Aber es steht nun da als Projekt.
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#16
(27.08.2020 12:28)Brunhilde78 schrieb: @Buddha: Ich habe auch gerade das grosse Bedürfnis zu Entrümpeln.

Konntest Du denn seitdem dem Bedürfnis ein wenig nachgehen? Happy


(27.08.2020 14:59)Unkrauthexe schrieb: Zu entrümpeln möchte ich auch, aber habe seit eine Weile eine Pause gemacht, weil einiges anders wichtiger ist. Aber es steht nun da als Projekt.

Wie weit bist Du inzwischen gekommen? Gruß




Also ich für meinen Teil habe sehr, sehr viel bei meiner Kleidung ausgemistet und inzwischen nahezu nur noch Kleidungsstücke, die aktuell auch wirklich passen und sich für mich angenehm anfühlen, wenn ich sie trage.

Mir hilft das schon mal unglaublich dabei, zumindest bei den Klamotten, kein ungewolltes Chaos mehr ausbrechen zu lassen!


Letztendlich braucht man doch auch gar nicht so viel zum Anziehen, zumindest wer eine Waschmaschine hat und sie auch bedient. Ironie
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  • Revil O
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#17
Ich habe auch Kleidung minimiert, besitze aber immer noch einiges, was ich schon Jahre besitze und eher nur sporadich anziehe, aber dann halt gerne mal.

Ich tippe allerdings..hm....ein Füntel könnte noch weg. Monokel
Was da ist, ist oben nach Farben sortiert, unten in Boxen a la Marie Kondo sortiert.

Mit Büchern begann ich vor vielen Jahren schon zu reduzieren; habe etliche bei booklooker verkauft und andere ab in die Bücherregale/-schränke oder mit zum Job genommen.

Deko miste ich unentwegt aus und auf der Arbeit freuen sie sich.
Auch Holz von meinem Hobby habe ich sehr minimiert. Ist aber nebendem insgesamt noch viel Material.
Da bräuchte ich eher neue Formen der gescheiten Aufbewahrung, um alles schneller zu finden.
Diese ganzen offenen Regale sind praktisch und zugleich unruhig.
Gardinen davor sind auch nicht so toll zum Bedienen, wenn man etwas sucht.
Mal sehen.
Gibt jedenfalls noch genug Ecken, wo noch etwas zu minimieren ist.


Pfeif
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#18
Ich mal wieder.
Im Moment stelle ich mir immer wieder die Frage (die uns das C-Virus ja auch täglich stellt):
Kann ich darauf verzichten?
Das gilt für Dinge, für Aktivitäten, ja, neuerdings sogar für Gedanken und Ideen!
Schlichtheit und Minimalismus wo immer es geht! Keep it simple.
Zwei Buchtips und ein Linktip dazu:

Anne Donath - „Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann”

Rebekka Reinhard „Die-Sinn-Diät”

Gunda Borgeest fasst es recht gut hier zusammen.
(Vorsicht, diese Seite ist werbeverseucht. Ich habe den Text bereinigt und als Textdatei gespeichert.
Weil hier sehr sensibel mit Urheberrechten umgegangen wird, bekommt diesen Text nur privat, wer mich privat anschreibt.)
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  • Rakete, Linnea, Emely
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#19
Hey hey!

Da möchte ich mich doch gleich beteiligen, weil das bei mir gerade großes Thema ist..

Ich bin gerade dabei auszumisten, was immer ich in den letzten Jahren kaum oder gar nicht gebraucht habe. Bei der Kleidung hat das ganz gut funktioniert, und bei Büchern. An der Küche knabbere ich aber weiterhin, viel zu wenig Platz obwohl es da sicher optimierungsmöglichkeiten gibt. Außerdem wird gerade der bisher noch mit Umbau-material vollgestellte Keller Vorratsklar gemacht.

ich habe außerdem zwei Methoden gefunden die für mich allein gesehen recht gut funktionieren:

für die alltäglichen Herumlieger habe ich in jedem Zimmer einen Pfeil mit Stichworten von Dingen, die auf dem Weg durchs Haus mitgenommen werden sollen.
für größere putzaktionen werfe ich alles was nicht ins Zimmer gehört in einen Wäschekorb, verräume im nächsten Zimmer, werfe wieder rein und immer weiter so. Und weil der Wäschekorb nunmal für die Wäsche gebraucht wird, muss er am Ende auf jeden Fall leer sein, ob ich Lust habe oder nicht.

alles ganz toll... wenn da nur meine Familie mitmachen würde Party2
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#20
Für das Aufräumen bzw. die Ordnung hat ElAnhelo (eine ganz sympathische Flensburger Bloggerin) mal in einem ihrer Videos einen super Tip von ihrem "Schatzi" gegeben: "alles was man benutzt hat, sofort wieder zurück legen". Klingt immer so einfach, wenn andere das sagen Beschämt aber tatsächlich ist das ja sehr wirksam. Bei mir hilft es wenn ich mir zB eine Änderung meines Verhaltens vornehme, dass ich das mit meinem Mann vereinbare, so dass er mich immer daran erinnern kann dass mein "neues Ich" das ja jetzt anders machen wollte.

Ich versuche immer alles abzuspeichern im Handy. Wenn ich mit Menschen Termine vereinbare, bitte ich sie, mich morgens nochmal an das Treffen zu erinnern weil ich eben alles vergessen könnte wenn etwas anderes Interessantes mir über den Weg läuft.

Ich habe eine Magnettafel mit abwaschbarem Stift an der Küchenwand (von der Küche geht es bei uns raus) und einen Kalender. Wichtig ist, dass die Kalender mich auch ansprechen, so dass ich sie gern ansehe. Also etwas mit kleinen Comics von Snoopy oder Pferde oder sowas. Phasenweise nutze ich das dann jeden Tag, ansonsten ist (leider) mein Mann oft mein Gedächtnis. Aber er macht das so gut. Er ist mein Stützrad!

Putzen mach ich so wann ich irgendwo mal vorbeikomme und mich vor irgendwas anderem drücke. Oder wenn mein Mann meckert ob meine Zeit denn wertvoller sei als seine Verrückt

Wäsche wasche ich immer regelmässig, aber mit dem Falten und in den Schrank tun endet es immer so dass ich mir das Tags aufs Bett alles schmeisse, ein riesen Haufen, und dann MUSS ich das ja vorm Zubettgehen machen, weil wir sonst nicht schlafen können. Manchmal, ganz selten, werfe ich alles wieder in die Körbe, aber meistens falte ich sie wirklich und räume sie weg.

Abwasch ignoriere ich gern, bis der von allein weg ist. Dafür muss ich dann aber auch regelmässig was anhören Lachtränen aber ich sage dann immer dass die Spülmaschine der Zuständigkeitsbereich meines Mannes ist. Manchmal tut er mir dann aber doch leid und dann mache ich es ganz fix vor der Arbeit alles auf einmal, so im Zeitraffer.

Man sieht, ich hab alles im Griff! Lachtränen
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