21.05.2021 09:05
Bewusst im öffentlich lesbaren Bereich unseres Forums angesiedelt, ein Meinungsaustausch zu - ich nenne es manchmal auch, es sei nun mal mein Temperament, dass ich immer alles erledigt haben will und meine Aufgaben 'flink erledige' - aber es ist letztlich mMn Ausdruck der Intensität des hyper- oder hypodominierten Antriebes von uns neurodiversen Menschen.
Ich kenne die Einstellung 'streng mit sich zu sein, weil ordnungsliebend'. Auch habe ich den Satz eines meiner Jungs im Ohr, den er gerne zu seinem Bruder hin äußert: 'Jammere nicht, mach doch einfach!' Beide ADHSler, der eine 'macht', der andere eben nicht.
Also, ich las vorhin die Vorstellung, dass 'man streng mit sich sein kann', dass es einem 'nicht egal sein kann, wie die Bude aussieht' und dass es mglw. 'an Depressionen liegt', wenn man das halt nicht kann.
Ich lese in dem Beitrag jedoch auch den Satz zum Typ
.
Und genau hier setzt das Anliegen dieses gewünschten Austauschs an.
Ich erlebe mich von diesem ADHS-Typ, wie oben beschrieben. Mein H steht seit jeher für Hyper -> schwächt sich jedoch im Alter ab und ich bin so dankbar, dass mein Hypo sich nun auch hin und wieder zeigt und ich nicht mehr 'alles um mich herum in Ordnung haben muss', sondern nur noch das Nötigste.
Dies zumindest beim Aufräumen/Ordnung halten. Beim Gedanken verfassen bleibt der Hyper deutlich der Bestimmer. Und auch das gefällt mir nicht immer. Lese ich zB etwas, was mich interessiert, MUSS ich darauf reagieren. Das fühlt sich an, wie Ordnung zu machen, in meinem Kopf. Und DAS muss nach wie vor immer gleich erledigt werden.
Meine Thesen sind also,
Abschließend gesagt: Mein Wille ist es eigentlich, nicht schon wieder ein Thema, das MICH beschäftigt, hier zu eröffnen, noch dazu einen Beitrag aus einem anderen Tread zu bemühen, möglicherweise den Verfasser zu triggern, aber mein Denkapparat lässt sich nicht stoppen, ich muss diesen Beitrag schreiben, um mich nun entspannt irgendwelchen anderen Dingen zuwenden zu können.
Ich kenne die Einstellung 'streng mit sich zu sein, weil ordnungsliebend'. Auch habe ich den Satz eines meiner Jungs im Ohr, den er gerne zu seinem Bruder hin äußert: 'Jammere nicht, mach doch einfach!' Beide ADHSler, der eine 'macht', der andere eben nicht.
Also, ich las vorhin die Vorstellung, dass 'man streng mit sich sein kann', dass es einem 'nicht egal sein kann, wie die Bude aussieht' und dass es mglw. 'an Depressionen liegt', wenn man das halt nicht kann.
Ich lese in dem Beitrag jedoch auch den Satz zum Typ

Und genau hier setzt das Anliegen dieses gewünschten Austauschs an.
Ich erlebe mich von diesem ADHS-Typ, wie oben beschrieben. Mein H steht seit jeher für Hyper -> schwächt sich jedoch im Alter ab und ich bin so dankbar, dass mein Hypo sich nun auch hin und wieder zeigt und ich nicht mehr 'alles um mich herum in Ordnung haben muss', sondern nur noch das Nötigste.
Dies zumindest beim Aufräumen/Ordnung halten. Beim Gedanken verfassen bleibt der Hyper deutlich der Bestimmer. Und auch das gefällt mir nicht immer. Lese ich zB etwas, was mich interessiert, MUSS ich darauf reagieren. Das fühlt sich an, wie Ordnung zu machen, in meinem Kopf. Und DAS muss nach wie vor immer gleich erledigt werden.
Meine Thesen sind also,
- dass es keine Frage davon ist, ob einem irgendwas 'egal ist' oder nicht, damit man es hinbekommt.
- dass dies eher eine Frage des angeborenen Typs ist, in unserem Falle hyper- bzw. hypo-dominiert.
- dass dies durch eigenen starken Willen, Verhaltens- oder medikamentöse Therapie nur bedingt beeinflussbar ist.
- dass Depressionen sowohl den Hper- als auch den Hypoanteil verstärken können.
Abschließend gesagt: Mein Wille ist es eigentlich, nicht schon wieder ein Thema, das MICH beschäftigt, hier zu eröffnen, noch dazu einen Beitrag aus einem anderen Tread zu bemühen, möglicherweise den Verfasser zu triggern, aber mein Denkapparat lässt sich nicht stoppen, ich muss diesen Beitrag schreiben, um mich nun entspannt irgendwelchen anderen Dingen zuwenden zu können.