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Wer hat "Systemsprenger" im Kino gesehen?
#21
Liebe Gretchen,

sehr gern können wir im geschützteren Bereich näheres dazu schreiben, was uns diesbezüglich durch unsere Gehirnwindungen und Tastaturen fließt. Freunde

Das würde mich sehr freuen, da mich das Thema allgemein bekanntlich interessiert.

Ich würde dazu einen eigenen Thread dort eröffnen und vielleicht Deinen letzten Beitrag da mit rein kopieren!? Oder magst Du das machen?

Liebe Grüße

Emely
Folgende 2 Mitglieder dankten Emely für diesen Beitrag:
  • Matze, Gretchen
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#22
Liebe Emely,

das wäre lieb, wenn du einen Thread eröffnen würdest.

Danke!
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#23
(10.06.2020 20:52)Gretchen schrieb: Liebe Emely,

das wäre lieb, wenn du einen Thread eröffnen würdest.

Danke!


Hab ich (gern) gemacht! Hach
Folgende 1 Mitglied dankten Emely für diesen Beitrag:
  • Gretchen
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#24
Hat denn vielleicht jetzt doch noch jemand anderes den Film gesehen?


In manchen Gruppen bei FB gehts grad hitzig her mit Pro und Kontra Debatten..also bei den Pädagogen natürlich....Denk Zwinker
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#25
Diesen Film habe ich schon wieder total vergessen. Irgendwie haben wir bei der Arbeit darüber gesprochen. Aber so wirklich interessiert hat es mich damals nicht.

Aber als ich dieses Thema gesehen habe, habe ich sofort den Trailer geschaut. Danach dachte ich oh den muss ich sehen.

Bin noch nicht fertig. Aber bis jetzt gefällt er mir sehr. Z. Teil geht einem der Film enorm nahe.  Weinen Ich würde auch gerne mitdiskutieren. 

Und Little Women habe ich übrigens auch gesehen. Ist sehr gut. Aber besser schaut man zuerst Betty und ihre Schwesten. Zwecks besseres Verständnis.
Folgende 1 Mitglied dankten Henuauso für diesen Beitrag:
  • Emely
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#26
Henuauso schrieb:Diesen Film habe ich schon wieder total vergessen. Irgendwie haben wir bei der Arbeit darüber gesprochen. Aber so wirklich interessiert hat es mich damals nicht.

Aber als ich dieses Thema gesehen habe, habe ich sofort den Trailer geschaut. Danach dachte ich oh den muss ich sehen.

Bin noch nicht fertig. Aber bis jetzt gefällt er mir sehr. Z. Teil geht einem der Film enorm nahe.  Weinen Ich würde auch gerne mitdiskutieren. 

Gerade überlege ich, wie ich genau damals auf den Film aufmerksam wurde.. Denk


Vermutlich auch durch Arbeitskollegen und eben durch einige der Gruppen bei FB, in denen einige davon schrieben und fast alle stark berührt waren.


All jene natürlich, die beruflich mit solchen Kindern zu tun haben sind besonders interessiert am Thema, aber letztendlich geht es uns alle an.
Es wurde ja auch angedeutet, dass die Protagonistin u.a. von ADHS betroffen sein könnte.


Nicht wenige unsereins fielen eben auch als Kind/Jugendlicher durch sämtliche Raster und "das System" bzw. die einzelnen Beteiligten fühlten sich überfordert und/oder nicht zuständig!  Traurig2



Nicht die Kinder sprengen das System, sondern das System ist nicht in der Lage, sie aufzufangen!




Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mitdiskutierst, sobald Du den Film komplett gesehen und Zeit dafür hast. Freunde



Es gibt auch noch einen Thread im internen Bereich, falls es Dir hier zu offen sein sollte und es mal nicht ausschließlich um Gedanken zum Film geht.


Den findest Du hier :


https://adhs-oase.de/showthread.php?tid=...6#pid10076


Die Idee kam von Gretchen damals.
Folgende 2 Mitglieder dankten Emely für diesen Beitrag:
  • Unkrauthexe, Matze
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#27
Moin Hut

Ich habe mir den Film letztens auch angesehen, z.T. schwere Kost und ich war hin und hergerissen was davon halten soll bzw. wie ich in der einen oder anderen Situation reagiert hätte.

Ich werde mir den Film auf jeden Fall nochmal anschauen um meine Gedanken dazu aufzufrischen, dann kann ich auch mehr dazu schreiben.


Gruß Matze
Folgende 1 Mitglied dankten Matze für diesen Beitrag:
  • Emely
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#28
Wer zufällig die Möglichkeit hat, etwas bei über Netflix zu schauen..dort ist er in der Mediathek.


Ansonsten zeigen die öffentlichen Sender ihn sicher auch bald. KA


Es ist halt kein Film für die "breite Masse"...aber zu der gehören wir als ADHS-Betroffene ja eh nicht wirklich, würde ich mal behaupten..... Zwinker
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  • Unkrauthexe
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#29
Hat den Film inzwischen noch jemand angeschaut? Pfeif
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  • Bassmeister
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#30
Eigentlich möchte ich es noch anschauen... Ich weiss nicht ob ich es hinkriege durch Netfix zu finden, sonst probiere ich mal auf youtube...

Der Trailer hatte ich schon mal angeschaut und hatte mich gefallen.

Da es sein kann dass mich auch sehr nahe geht, wähle ich lieber dafür eine ruhige Zeit um es dann auch zu verdauen.
Folgende 1 Mitglied dankten Unkrauthexe für diesen Beitrag:
  • Emely
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#31
Ich habe ihn damals im Kino gesehen und fand es vor allem eine Meisterleistung von der jungen Schauspielerin.

Das die Systeme keinen Spielraum haben finde ich so schade. In der Psychiatrie fand sie ja endlich mal zur Ruhe und dass man sie da nicht einfach hätte länger lassen können damit mit sie noch etwas mehr auftanken kann. Ich glaube ihr hat dieser spezielle Rahmen viel Sicherheit gegeben.
Folgende 2 Mitglieder dankten ComsiComsa für diesen Beitrag:
  • Emely, Unkrauthexe
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#32
Ich habe mir den Film mit einem etwas anderen Blickwinkel angesehen. Bei mir wurde der als "Fortbildung" für alle im Jugendamt tätigen Mitarbeiter angeboten. Somit auch für mich als Erzieher.

Der Arbeitgeber war der Ansicht "Da könnt ihr mal gucken wie man mit sowas fertig wird." - aus meiner Sicht war der Film eher eine Kritik an dem System unter dem ich arbeite. Jemand wird in einer Raster geschoben und wenn das nicht passt geht es irgendwo anders weiter anstatt auf einen Menschen dynamisch zu reagieren.

Berührt hat mich vor allem, dass der Film nicht verblümt ist sondern richtig nah an der Realität, das im Film gezeigte passiert überall in Deutschland immer wieder, vielleicht nicht unbedingt ganz so krass wie dargestellt, aber die Aussagen der Kollegen auf der Fortbildung reichten von "So jemanden hatten wir mal 2 Wochen bei uns" bis hin zu "Mit sowas würde ich nicht klarkommen".

Mit diesem "nicht verblümten" wirkte der Film auf mich weniger wie ein Film, sondern eher nach Erleben.
Folgende 3 Mitglieder dankten Neo7193 für diesen Beitrag:
  • Emely, Gretchen, kannso
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#33
Hallo Neo 7193,

danke für deinen Beitrag.

Eigentlich wollte ich zu diesem Film nichts mehr schreiben, und schon gar nicht im öffentlichen Bereich. Zu lange liegt es zurück, dass ich den Film gesehen habe. Es gibt noch einen Thread in dem Bereich "Emotionales & Impulsives", wo der Beginn dieses Threads hineinkopiert wurde und einige neue Beiträge dazu gekommen sind.

Aber egal, das muss ich noch loswerden:
Ich bin Laie in Sachen Erzieherwesen und Sozialpädagogik, aber dass der Film quasi als "Fortbildung" empfohlen wird, finde ich bizarr. Deshalb möchte ich auch in diesem Thread auf den
Aufsatz von Marc Weinhardt "Packendes Drama - Unglückliches Lehrstück - Ein paar Gedanken zu dem Film "Systemsprenger" hinweisen. (Findet man unter diesen Stichpunkten leicht im Netz.)

Marc Weinhardt ist Professor an der Universität Trier, Abt. Sozialpädagik I. Auch wenn mir der Satz ".... die Psychopharmaka ihre Sinne vernebeln...." etwas sauer aufstößt, (im Film sieht man in der Hütte im Wald ein Medikament, das vielleicht eine Kapsel Methylphenidat sein könnte, aber meine Erinnerung kann mich auch täuschen, - ein Wirkstoff, der entgegen landläufiger Meinung nicht der ruhigstellung dient. Und selbst unter "Risperidon" ist man meines Wissens nicht "vernebelt.), grundsätzlich schließe ich mich seinen Ausführungen an. Es soll zwar Professoren gegeben haben, die nach Dr. House-Sendungen die Diagnosen mit ihren Studenten besprochen haben, aber das war sicher nur zur Auflockerung der Vorlesung. Als "Lehrfilm" finde ich "Systemspringer" nicht geeignet.
Folgende 1 Mitglied dankten Gretchen für diesen Beitrag:
  • Emely
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#34
(24.08.2020 19:46)ComsiComsa schrieb: Das die Systeme keinen Spielraum haben finde ich so schade. In der Psychiatrie fand sie ja endlich mal zur Ruhe und dass man sie da nicht einfach hätte länger lassen können damit mit sie noch etwas mehr auftanken kann. Ich glaube ihr hat dieser spezielle Rahmen viel Sicherheit gegeben.

Diese Spielräume gibt es durchaus, es braucht Menschen, die den Mut haben, dafür einzutreten und die müssen genutzt werden.

Da gebe ich Dir recht, dass dieser spezielle Rahmen einer entsprechenden (guten) Fachklinik solch einem Kind helfen und Sicherheit geben kann.
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#35
(05.09.2020 12:59)Neo7193 schrieb: Ich habe mir den Film mit einem etwas anderen Blickwinkel angesehen. Bei mir wurde der als "Fortbildung" für alle im Jugendamt tätigen Mitarbeiter angeboten. Somit auch für mich als Erzieher.

Der Arbeitgeber war der Ansicht "Da könnt ihr mal gucken wie man mit sowas fertig wird." - aus meiner Sicht war der Film eher eine Kritik an dem System unter dem ich arbeite. Jemand wird in einer Raster geschoben und wenn das nicht passt geht es irgendwo anders weiter anstatt auf einen Menschen dynamisch zu reagieren.

Berührt hat mich vor allem, dass der Film nicht verblümt ist sondern richtig nah an der Realität, das im Film gezeigte passiert überall in Deutschland immer wieder, vielleicht nicht unbedingt ganz so krass wie dargestellt, aber die Aussagen der Kollegen auf der Fortbildung reichten von "So jemanden hatten wir mal 2 Wochen bei uns" bis hin zu "Mit sowas würde ich nicht klarkommen".

Als Fortbildung ist der Film durchaus geeignet und zwar, wenn man ihn genau unter dem Blickwinkel betrachtet und diskutiert, den die Macher gezielt beabsichtigten.

Also unter dem Aspekt, den Du hier nennst, nämlich einer Kritik am sogenannten "System".

Es darf einfach nicht sein, dass Kinder wie Benni mit einem solchen Leidensdruck regelrecht herumgereicht und nicht ordentlich diagnostiziert werden, sondern so lange professionell behandelt und aufgefangen werden müssen, wie sie nun mal brauchen und dann so untergebracht werden dass sie irgendwo ankommen können und dürfen!


Es muss auch solchen Müttern, wie sie im Film dargestellt wurde, dringlich geholfen werden, die eigentlich selber am Leben völlig verzweifeln, scheitern und nicht selten ähnliches in der Kindheit durchleben mussten.


Dann braucht es mehr professionelle Helfer, die dahingehend ausgebildet sind, sich mit einer solchen Problematik befassen und zwingend(!) auf jeden Fall ausreichend reflektieren und abgrenzen zu können!!
Folgende 2 Mitglieder dankten Emely für diesen Beitrag:
  • Gretchen, AngeLa
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