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Buchtipp Autismus: "Der Junge, der zu viel fühlte" von Lorenz Wagner
#1
Thumbs Up 
Kennt dieses Buch noch jemand von euch?



Es geht im Buch um den autischen Sohn des renommierten Hirnforschers Henry Markram und dessen Erkenntnisse im Zusammeleben mit seinem Sohn, was von L.Wagner sehr anschaulich und gut verständlich beschrieben wird.




Link zum Buch













Ich finde, solche gut recherchierten Bücher sollte es einfach viel mehr geben, denn es hält sich doch leider weiterhin und weitverbreitet der absolut nicht zutreffende Mythos, Autisten seien empathielos oder gar gefühlskalt.

Diese Grundannahme führt nicht selten dazu, dass sich unsereins so viele Jahre (unerkannt/undiagnostiziert oder meist falsch diagnostiziert) an die normotypischen Anforderungen des Alltags versucht anzupassen.

Das gelingt dann meist, gerade den Frauen, aber führt dann im Laufe der Jahre fast zwangsläufig zur völligen Erschöpfung der Betroffenen, zur absoluten Verzweiflung und nicht selten reicht die Kraft dann nur noch dafür aus, um irgendwie zu überleben.




Fazit des Buches:

In einem autistischen Gehirn geht vieles nochmal ganz anders vor sich, was die Weiterleitung der Botschaften, Verknüpfung von Informationen und Stimulation von Gefühlen betrifft.

Es handelt sich eher um ein Zuviel als Zuwenig an Gefühlen, nämlich oftmals eine regelrechte Flut an Emotionen, was je nach Lebensraum/Lebensumständen ein Segen oder auch ein Fluch sein kann.
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#2
Hallo Emely Hut

Danke für diesen super Tipp, habe mir das Buch gestern Abend gleich mal als Hörbuch gekauft, es ist bisher sehr interessant und authentisch, ich "erwische" mich immer wieder wie ich mir denke:
"wie bei mir" oder "ist doch logisch" usw...

Wer also einen ASS Betroffenen (oder auch auch sich selbst, warum vieles so ist wie es ist) besser verstehen möchte hat dazu mit diesem Buch eine prima Möglichkeit Tippitoppi

Wenn ich das Hörbuch zu Ende gehört habe werde ich sicherlich noch einige Gedanken dazu hier nieder schreiben.

Gruß Matze
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#3
Ich las es mal, geliehen aus der Bücherei und fand es gut und von anderer Seite beleuchtend.
(04.10.2020 23:51)Emely schrieb: Ich finde, solche gut recherchierten Bücher sollte es einfach viel mehr geben, denn es hält sich doch leider weiterhin und weitverbreitet der absolut nicht zutreffende Mythos, Autisten seien empathielos oder gar gefühlskalt.

Diese Grundannahme führt nicht selten dazu, dass sich unsereins so viele Jahre (unerkannt/undiagnostiziert oder meist falsch diagnostiziert) an die normotypischen Anforderungen des Alltags versucht anzupassen.

Das gelingt dann meist, gerade den Frauen, aber führt dann im Laufe der Jahre fast zwangsläufig zur völligen Erschöpfung der Betroffenen, zur absoluten Verzweiflung und nicht selten reicht die Kraft dann nur noch dafür aus, um irgendwie zu überleben.

Richtig, finde ich auch.
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#4
Das Buch liegt schon eine Weile bei mir im Regal. Eine Kollegin hatte es mir geliehen, aber ich höre fast nur noch Bücher. Deshalb vielen Dank für die Info, dass es das als Hörbuch gibt, Matze.
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#5
Das Buch ist so toll <3
Was ich daran auch super fand, ist, dass man als Leser mit dem Forscher miterleben kann, Jahr für Jahr, wie er vorankommt
VG
KTT
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#6
(05.10.2020 23:56)Minzi schrieb: Das Buch liegt schon eine Weile bei mir im Regal. Eine Kollegin hatte es mir geliehen, aber ich höre fast nur noch Bücher. Deshalb vielen Dank für die Info, dass es das als Hörbuch gibt, Matze.

Hallo Minzi,

hattest Du inzwischen zufällig mal reingehört? Wink

Oder irgendjemand anderes?



Liebe Grüße

Emely





Wer sowieso bei Audible, Amazon prime, Deezer oder sonstigen Anbietern Mitglied ist, kann da mal schauen, meist ist das Buch als Hörbuch sowieso dabei. Bei mir war das jedenfalls der Fall, was ich (typischerweise) auch erst später dann bemerkte... Ironie

Man kann inzwischen auch bei den Büchereien Hörbücher online ausleihen..
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#7
(06.10.2020 07:07)KTT schrieb: Das Buch ist so toll <3
Was ich daran auch super fand, ist, dass man als Leser mit dem Forscher miterleben kann, Jahr für Jahr, wie er vorankommt
VG
KTT


Das stimmt absolut!

Es ist in der Hinsicht auch ein wirklich interessant und informativ gestaltetes Buch.
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#8
(02.04.2021 06:47)Emely schrieb: Wer sowieso bei Audible, Amazon prime, Deezer oder sonstigen Anbietern Mitglied ist, kann da mal schauen, meist ist das Buch als Hörbuch sowieso dabei. Bei mir war das jedenfalls der Fall, was ich (typischerweise) auch erst später dann bemerkte... Ironie]

Man kann inzwischen auch bei den Büchereien Hörbücher online ausleihen..

Nachdem mein Interesse für das Buch geweckt worden war durch alle Einträge hier,
gab nun das obige Zitat (DANKE dafür :) den Impuls,

dass ich nachsah, ob in der, mir mal von @Yuna Tia-heider als Tip
zum kostenlosen Lesen auch ihrer Bücher (Gruß an Yuna :)

Readfy-App der empfohlene Titel -kostenlos- zu finden ist.

Und das ist er Tippitoppi.

Also meine Empfehlung für eBook-Leser: Geht dort sehr einfach,
(jedoch nur am Handy/Tablet).
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